Medien

Donnerstag, 27. April 2006

Springer: Alles neu macht der April

Ist das Offensive oder Hektik, was Springer dieser Tage so alles in Anlauf nimmt? Erst der "größte integrierte Newsroom Deutschlands", aus dem heraus Print- und Onlineprodukte von e i n e r Mannschaft erstellt werden sollen, jetzt der Umbau der hauseigenen Journalistenschule. Der Nachwuchs soll entsprechend (meint: "medienübergreifend") erzogen werden und als "Think Tank" des Verlages dienen.
Das klingt, als habe man ein bißchen was verstanden bei Springer. Ist auch klüger, als noch in diese merkwürdigen Fernsehsender zu investieren.

Mittwoch, 26. April 2006

Among the audience - aber nicht bei uns.

Der «Economist» beschäftigt sich in einem aktuellen Dossier mit der Zukunft der Medienindustrie und steigt mit Gutenbergs "Start-Up" ein - es geht also auch hier um die "digitale Revolution" (aus der Wiedervorlage: Niggemeier).

Wie Matthias Kretschmer zu Recht anmerkt, hat man bei economist.com das eigene Dossier leider noch nicht so ganz verstanden: Sechs von acht Artikeln zum Thema sind erst nach Bezahlung oder für Abonnenten zu lesen, Leserkommentare und ähnliche Herablassungen nicht vorgesehen.

Immerhin gibt es aber zusätzlichen Online-Content: Insgesamt fast zwei Stunden Audio-Interviews mit dem Autor des Dossiers, Andreas Kluth, mit David Sifry (Technorati, sein Blog), Chris Anderson (Wired, Long Tail, Blog dazu), Jerry Michalski (Sociate) und Paul Saffo (Institute for the future).

Die Illustrationen sind auch nett.

Montag, 24. April 2006

Zündcast

In der FAS von gestern schreibt Harald Staun:
"Der einzige Kanal, um den man sich in der Redaktion der «Bayern2Radio»-Sendung «Zündfunk» im Moment keine Sorgen machen muß, ist der Flurfunk",
und zitiert später die Initiative Zündfunk retten. Dem Don Alphonso schmeckt daran nicht, daß der Initiator Patrick Gruban ein kleines bisserl verbandelt ist mit der gefährdeten Sendung. So arg dramatisch und einträchtig scheint diese Kooperation zwischen Grubans sub-bavaria und dem Zündfunk allerdings nicht zu sein. Die Protest-Projektion aufs BR-Funkhaus ist in jedem Fall ziemlich gelungen.
Gedanken, die schon eher zweifeln lassen, hat sich Guido vom Fanzine «Jackpot, Baby!» gemacht.

Als wir in einem Seminar zum Thema "Musikmanagement im Radio" im November mit dem Jump- und Sputnik-Musikchef Reinhard Bärenz darüber stritten, ob und wie sich das "öffentlich-rechtliche Minderheitenradio" Zündfunk rechtfertigen läßt, konnten wir uns am Ende vor allem darauf einigen: daß der Zündfunk der ideale Podcast wäre.

Also: Warum nicht mal nach vorn fliehen und zündcasten statt rundfunken? Das BR-Gehalt wäre den Mitarbeitern dann nicht mehr sicher, wohl aber Verneigung und Applaus der We-the-Media-Gemeinde.

[Edit: Weil's so perfekt paßt: "Die verlorene Generation", ein Artikel aus der "Welt" von heute über die Abwanderung der jungen Radiohörer ins Internet.]

Sherpa

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